Startseite
Aktuelles Wetter
Wetter-Warnungen
Das Wetter gestern
Die vergangenen 10 Tage
Die vergangenen 30 Tage
Monatsrückblick
Jahreszeiten-Rückblick
Jahresübersicht
Wochenrückblick mit Temperatur-Extremwerten
Extremwerte
Prognose
Links

..... in Appen

Herzlich Willkommen!

Sein Hobby sollte man bekanntlich nicht zum Beruf machen. Ich beschreite hier den entgegengesetzten Weg vom Beruf zum Hobby:
Als pensionierter Meteorologe betreibe ich in Appen im Kreis Pinneberg eine halbwegs automatische Wetterstation, um wenigstens als Hobby-Meteorologe noch ein wenig die Hand an den Pulsschlag der atmosphärischen Dynamik legen zu können.

Wer nicht wissen sollte, wo Appen liegt, den verweise ich ganz einfach auf die informative Homepage unseres Ortes.



Nach oben

Die Hütte

Womit mache ich meine Wetteraufzeichnungen?
Das ist eine inzwischen "handelsübliche" Sensorik von dem deutschen Elektronic- Versandhandel, den alle Heimwerker kennen.
Vorteil: das Preis-Leistungs-Verhältnis dieser Wahl stimmt, und bei Defekten erhält man relativ rasch Ersatz.
Nachteil: nicht alle Sensoren - hier schaue ich besonders auf die Windmeßeinrichtung - entsprechen den auch bei Hobby-Meteorologen üblichen Standards. Nebenstehende Abbildung zeigt das "Prachtstück".

Windmesser am Alu-Mast in ca. 3,20 m, Thermosensoren in der Hütte in ca. 1,70 m, Regenmesser am Ausleger in ca. 1,20 m Höhe.


 

Wetterhütte: Ab 01.06. 2007 wurde die Wetterhütte durch eine neue, sehr viel kleinere, ersetzt.



Nach oben

Die Technik

Die Fühler für Temperatur und Taupunkt sind relativ professionell in einer Hütte untergebracht, der Niederschlagsmesser (eine Wippe) könnte noch freier stehen, und der Wind .... na ja.

Wer kann sich in seinem Garten schon einen 10-Meter-Mast aufstellen? In dieser Höhe - und rundherum frei von Hindernissen - sollte der bodennahe Wind gem. WMO-Standard gemessen werden. Unter Klosterbrüdern: selbst die nationalen und natürlich auch die privaten Wetterdienste tun sich in unserem zugebauten Europa schwer, solche Bedingungen an ihren Wetterstationen zu realisieren.

Die Windgeschwindigkeit wurde bis Mitte Juli 2007 mit dem für diesen Typ Wetterstation (WS 2307) ausgelieferten Flügelrad-Anemometer gemessen. Die Nachteile dieses Gerätes sind bekannt: das Anemometer selbst ist mit der Windfahne starr verbunden und muss zur "korrekten" Windmessung von der Windfahne erst in die entsprechende Windrichtung gedreht werden. Ein hoher Anteil von Windstille ist daher typisch für diese Anordnung.

Seit geraumer Zeit hat sich der Hersteller dieser Wetterstation endlich bequemt, für die WS 2300-Serie ein Schalenstern-Anemometer zur Verfügung zu stellen. Am 19.07.2007 habe ich die Technik meiner Station mit diesem Windmesser etwas "aufgewertet". Bis vor geraumer Zeit wurde das Gerät ausschließlich von einem französischen Händler vertrieben. Inzwischen gibt es das auch im deutschen HeavyWeather-Shop. Die Installation ist denkbar einfach: Windsensor am Mast auswechseln, den Western-Stecker in den Sockel des Außensenders - fertig. Der neue Windsensor wird von der Basis-Station sofort erkannt.



Nach oben

Die Daten

Weshalb ich mich traue, trotz dieser Einschränkungen meine Daten ins Internet zu stellen? Vor diesem Schritt habe ich zwei Jahre gemessen und meine Werte mit den aus der Umgebung verfügbaren Daten der Wetterstationen des DWD verglichen. Das sind:

Hamburg-Fuhlsbüttel (10147, Flugwetterwarte)
Quickborn (10146, automat. Wetterstation)
Itzehoe (10142, Bundeswehr-Station).

Dieser Vergleich ergibt pauschal, dass meine abgeleiteten Tages- und Monatsmittelwerte (ausgenommen natürlich der Wind) durchaus in das Bild passen, das die drei genannten Stationen über das Wetter liefern. Ich bin daher sicher, dass meine Appener Wetterdaten einigermaßen repräsentativ für den südweslichen Teil des Kreises Pinneberg sind.



Nach oben

Aktualisierung Kontakt Impressum